Irlands Südküste

Am Samstag morgen haben wir uns Irlands zweitgrößte Kathedrale, die in Kilkenny ist angeschaut.

Von dort aus fuhren wir weiter bis nach Cashel, zum wunderschönen Rock of Cashel, von der (der Burg) heute nur noch Gebäudereste übrig sind. Vom Hügelplateau hat man einen gigantischen Blick in die Weiten des irischen Landes.

Da es viel regnete an diesem Tag, haben wir uns entschieden im nächsten Ort Cahir (1800 Einwohner) schon zu übernachten. Eigentlich wollten wir weiterfahren bis nach Cork, aber die Burg in Cahir hat uns so gut gefallen, dass wir sie nicht im Regen anschauen wollte, sondern auf den nächsten Tag mit besserem Wetter hofften. Und wir sollten Glück haben.
Den Samstagabend verbrachten wir noch in einer richtig süßen Pizzeria, in der richtig viel los war.

Sonntag morgen gingen wir als erstes zur Burg. Sie ist eine der mächtigsten Burgen Irlands und wurde von der Familie Butler (von der wir schon vor ein paar Tagen gehört hatten) bewohnt.
Dank des tollen Wetters an diesem Sonntag, konnten wir die Burgführung richtig genießen.



Von dort aus fuhren wir eine der schönsten Gebirgsstraßen Südirlands, The Vee.
Die Straße schlängelte sich eng, erst eben dann steil, in Serpentinen die Hügelkette der Knockmealdown Mountains hoch. Immer wieder gab es Aussichtspunkte von denen man einen sagenhaften Blick über die Wiesen und Felder hatte die aussahen wie eine Patchworkdecke.
Ganz oben gab es dann auch keine Kiefern und Fichten mehr, sondern nur noch niedriges Buschwerk.

Wir führen weiter durch die schöne irische Landschaft, vorbei an Cobh bis durch Cork. Cork ist gleich nach Dublin eine der bedeutendsten Städte Irlands und steht Dublin nicht viel nach.
Wir aber fuhren durch, da wir als Ziel den Nationalpark haben.

In Kinsale machten wir allerdings einen Stop. Kinsale ist ein kleiner Ort mit ca. 2.300 Einwohnern. Aktuell war dort die Kinsale Art Week. Es wurde alles mögliche an Kunst gezeigt. Wir streiften durch den lebhaften Ort, denn es waren wohl alle Einwohner heute dort unterwegs. Die Sonne schien und der Ort glich fast einem Ameisenhaufen, so wuselte es überall umher.



In Bantry suchten wir uns wieder ein sehr sympathisches B&B. Es war sehr schnuckelig dort und die Wirtin hat sich richtig gefreut, als wir ihr sagten, dass wir ein irisches Frühstück wollten. Die meisten Deutschen mögen das nicht, sagte sie. Wir sagten ihr aber nicht, dass wir das auch nur ab und zu mal mögen ;-)

Kommentare

Beliebte Posts